SABRO Herde-Blog
15:19 Uhr - 8. Januar 2013 - sabro

Der kürzeste Weg ist nicht immer der beste….

jedenfalls nicht, wenn es um eine Tierarztpraxis geht. Mitten im Weihnachtsgeschäft ging es Elza schlecht. Sie erbrach und war auch ansonsten recht schlaff. Um einfach schnell Hilfe zu bekommen, sind wir diesmal nicht in die Klinik von Dr. Böer nach SZ Salder gefahren (einfache Strecke 160 km), sondern zu einer Tierarztpraxis hier in der Nähe. Als Arne wieder kam sah auch alles gut aus: nur eine Magen- und Darmgrippe, “das kursiert momentan” – dazu eine Schmerzspritze und etwas gegen die Übelkeit. Wir waren natürlich erleichtert.

Bis zum nächsten Morgen….. Da ging es Elza nämlich noch schlechter. Sie konnte sich kaum noch auf den Beinen halten. Wir also mit “Blaulicht” zu Bernd. Diagnose: Nierenversagen – daher auch das Erbrechen, die Schwäche etc. Da in diese Klinik über ein Labor verfügt hatten wir innerhalb von 5 Minuten den Befund hatten eine klare Diagnose. Wir haben uns mal wieder schwarz geärgert, daß wir versucht haben uns den weiten Weg zu sparen!!!!! Elza wurde sofort an den Tropf gehängt. Arne saß die halbe Nacht bei ihr.

Am nächsten Tag dann der Anruf: Elzas Nieren haben die Arbeit nicht wieder aufgenommen. Es war hoffnungslos. Arne hat sich sofort wieder auf den Weg gemacht damit sie in seinen Armen einschlafen konnte. Kein leichter Weg…. Elza war jedoch ganz ruhig und hat sich gefreut Arne zu sehen. Sie ist geschätzte 14 Jahre alt geworden. Alt für einen Schäferhund vorallem wenn man ihre Geschichte kennt.

Wir vermissen sie – und haben uns geschworen uns nächstes Mal gleich ins Auto zu setzen und wieder die weite Fahrt auf uns zu nehmen. Der kürzeste Weg ist nämlich nicht immer der beste!!!!